Lindenau in der Oberlausitz

Eine Gemeinde im Amt Ortrand

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Lindenaus neue Prinzessin trägt am liebsten bequeme Schuhe

17-jährige Auszubildende Linda Manicke repräsentiert die Gemeinde in den nächsten zwei Jahren

Quelle: Lausitzer Rundschau von 29.05.2012

LINDENAU Blonde Haare, große braune Augen, ein freundliches Lächeln: Dass sich mit Linda Manicke erneut eine sehr hübsche Lindenprinzessin gefunden hat, darin waren sich die Lindenauer schnell einig. Lange hatte der Eine oder Andere bereits gerätselt, welches Mädchen aus der Gemeinde beim 57. Lindenauer Parkfest zur siebten Prinzessin ernannt werden würde.
lindenauer Prinzessin

Dabei hatte Linda Manicke noch vor wenigen Monaten selbst nicht gedacht, dass sie die Krone tragen wird: "Ich komme zwar aus Lindenau. Aber eigentlich habe ich nie darüber nachgedacht, selbst Prinzessin zu werden." Umso überraschender war es für sie, als sie im Februar gefragt wurde, ob sie die Thronfolge übernehmen möchte. Nach ersten Zweifeln ließ sie sich von ihrer Mutter überreden: "Sie hat mich bei meiner Entscheidung unterstützt", verriet die Auszubildende zur Sozialassistentin. Nur ihrer Mutter, Freund Tobias Opelt und ihrer besten Freundin erzählte sie von ihrer Entscheidung. "Sonst durfte ich es ja noch niemandem verraten", so die Lindenprinzessin, die bis zur letzten Minute geheim gehalten wird.

Die Zeit bis zum Parkfest nutzte Linda Manicke, um sich Tipps von ihrer Vorgängerin Sarah Magister zu holen. Auch die Geschichte Lindenaus stand auf dem royalen Lehrplan. "Man muss ja schon Bescheid wissen", erklärte Linda Manicke, die in ihrer Freizeit gerne reitet und Gitarre spielt. Trotz der guten Vorbereitung wäre sie vor der offiziellen Krönung am Freitagabend dann trotzdem am liebsten wieder nach Hause gegangen: "Ich war unheimlich aufgeregt und hatte Angst, mich auf der Bühne zu versprechen", erinnerte sich die junge Lindenauerin. Am Ende sei dann aber zum Glück alles gut gegangen.

Freund Tobias Opelt freut sich, eine waschechte Prinzessin an seiner Seite zu haben: "Ich bin stolz auf sie", sagt der 20-Jährige, der seine Freundin nur selten aus den Augen ließ. Doch dass Prinzessinnen-Dasein kein Zuckerschlecken ist, dürften mittlerweile beide bestätigen: Zahlreiche Auftritte vom Pflanzen der Linde über Mini-Playback-Show bis hin zu Pokalübergaben sorgten für einen straffen Terminplan. "Von den hohen Schuhen tun mir die Füße ganz schön weh, aber es macht trotzdem viel Spaß", verriet die frischgebackene Thronfolgerin. Am Abend wolle sie sich dann trotzdem lieber wieder in ein "normales" Mädchen verwandeln, um beim Parkfest zu feiern. "Dann aber in bequemen Schuhen."

Sarah Werner/wsa1

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